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Frühförderung

Bevor sich Ihr Kind das erste Mal aufrichtet und erste Schritte geht oder seine ersten Worte spricht, hat es bereits vieles gelernt und erfahren. Die Entwicklung Ihres Kindes ist ein Weg mit vielen Schritten. Jedes Kind geht diesen Weg in seinem eigenen Tempo, hat Stärken und Schwächen. Manchmal zeigen sich jedoch Verzögerungen oder Auffälligkeiten, die außerhalb der normalen Spannweite der kindlichen Entwicklung liegen. Dann ist es gut, Ihr Kind frühzeitig zu fördern, denn so können mögliche Folgen häufig abgemildert oder behoben werden.

In den frühkindlichen Entwicklungsphasen ist noch sehr vieles beeinflussbar. Darum sind auch die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen (U1-U9) bei der Kinderärztin/ dem Kinderarzt so wichtig. Dort wird erkannt, ob Ihr Kind eine spezielle Frühförderung erhalten sollte, damit möglicherweise eine Behinderung verhütet oder ihre Folgen abgemildert werden.

Falls Ihr Kind eine Auffälligkeit in der Entwicklung zeigt, verschreibt ihn die Ärztin, der Arzt medizinisch-therapeutische Mittel (Ergotherapie, Logopädie etc.). Auch heilpädagogische Maßnahmen können notwendig werden. Häufig werden mehrere Fachleute einbezogen und medizinische mit psychologischen, sozialen und pädagogischen Maßnahmen kombiniert (interdisziplinäre Frühförderung). Ihr Kind bekommt einen individuellen Behandlungsplan und wird entweder bei Ihnen zuhause oder in einer Einrichtung (Frühförderstelle oder sozialpädiatrisches Zentrum) behandelt.

Fragen Sie bei Bedarf Ihre Kinderärztin/Ihren Kinderarzt oder die städtischen Mitarbeitenden der Arbeitsgruppe „Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche". Sie beraten unkompliziert, umfassend und kostenlos und helfen Ihnen gerne weiter.

Amt für Soziale Dienste
Telefon: 0431-901-3624
E-Mail: familie.soziales@kiel.de

Quelle:
Diese und weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie auf der Internetseite der Landeshauptstadt Kiel.
(Stand Mai 2018)