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Gewaltfreie Erziehung

Auch wenn Expertinnen und Experten unterschiedlicher Meinungen darüber sind, wie der „optimale“ Erziehungsstil aussieht, in einem sind sich alle einig: Gewalt als Erziehungsmittel ist von Anfang an tabu – sowohl körperlich als auch psychisch.

Das Recht der Kinder ohne Gewalt erzogen zu werden, ist gesetzlich verankert. Kinder haben das „Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig" (§ 1631 Absatz 2 BGB).

Schon ein aggressiver strenger Erziehungsstil richtet bei Kindern viel Schaden an, denn er ist eine schwere körperliche wie auch psychische Belastung für die Kinder. Auch nutzt er den Eltern nicht viel, denn sie bekommen eine anstrengende Situation meistens so nicht in den Griff. Kinder reagieren eher trotzig auf zu viel Härte und Strenge. Auch führt eine raue Umgangsweise der Eltern dazu, dass die Kinder unsensibel werden und nur schwer Freundschaften mit Gleichaltrigen schließen können. Und nicht nur das, Gewalt in der Erziehung macht Kinder häufig selber gewalttätig.

Quelle:
Diese und weitere Informationen finden Sie online im Familien-Wegweiser des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und auf der Internetseite des Kinderschutz-Zentrums Kiel.
(Stand August 2016)