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Sucht

Alkohol, Tabak und Medikamente sind Drogen des Alltags, deren Gebrauch gesellschaftlich akzeptiert und häufig verharmlost wird. Millionen von Menschen sind in Deutschland in unterschiedlicher Art und Weise von diesen Stoffen abhängig. In der Schwangerschaft kann auch ein gelegentlicher Konsum dieser Stoffe das ungeborene Baby schädigen. Durch den gemeinsamen Blutkreislauf von Mutter und Kind gelangen zum Beispiel Alkohol und Nikotin direkt zum ungeborenen Kind. Sie können seine Entwicklung stören, es krank machen oder gar eine Fehlgeburt auslösen.

Viele werdende Mütter müssen in den Monaten der Schwangerschaft ihren Umgang mit Genussgiften ändern. Liebgewordene Gewohnheiten wie zum Beispiel das Glas Wein zum Essen aufzugeben, fällt nicht immer leicht. Es hilft jedoch, sich klar zu machen, welche negativen Folgen ein kurzfristiger Genuss für das Leben des Kindes haben kann.

Handelt es sich um eine starke Abhängigkeit, so unterstützt die Landesstelle für Suchtfragen sowohl Betroffene als auch Angehörige. Sie hilft mit Informationen und vermittelt an die richtige Beratungsstelle.

Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein e.V.
Telefon: 0431-5403340
E-Mail: sucht@lssh.de

Quelle:
Diese und weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite Familienplanung.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie auf der Internetseite der Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein e.V..
(Stand August 2016)